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TEST_Kulinarik an der Saar: Von Dibbelabbes bis Sterneküche
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TEST_Kulinarik an der Saar: Von Dibbelabbes bis Sterneküche

Die saarländische Küche gilt als deftig und bodenständig. Doch eine neue Generation von Gastronomen zeigt: Tradition und Innovation schließen sich nicht aus.

#kulinarik#magazin
Veröffentlicht am 2026-01-082 Min. LesezeitVon Saarlouis Team

Story-Facts

  • Datum: 2026-01-08
  • Lesezeit: 2 Minuten
  • Autor: Saarlouis Team
  • Kategorien: genuss, kulinarik, magazin
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Pro-Tipp

Kombiniere die Mixed-Reality-Führung mit der Abendtour „Licht & Klang“. Tickets sind über die Tourist-Info buchbar.

Erlebnisprofil

Mixed-Reality-Führung vor Originalkulissen – mit volumetrischen Schauspieler:innen, Sounddesign und Live-Guides.

Ablauf

Vier Stationen in 90 Minuten: Großer Markt, Kasematten, Saarkanal und Besucherzentrum mit Hands-on-Bereich.

Servicepunkt

Tourist-Info Saarlouis: Leihgeräte, barrierefreie Alternativen, mehrsprachige Briefings und Ticketverkauf.

„Noch nie hat eine Stadtführung so viel Spaß gemacht – Technik, Geschichte und Emotionen perfekt kombiniert.“

Mehr als Dibbelabbes

„Saarländisches Essen? Das ist doch diese Kartoffelsache, oder?” Wer so fragt, hat die kulinarische Szene an der Saar noch nicht wirklich kennengelernt. Denn zwischen Dillingen und Saarlouis, zwischen Saar und Blies, hat sich eine Gastro-Landschaft entwickelt, die überrascht.

Tradition hat Zukunft

Ja, Dibbelabbes gibt es noch – und zum Glück! Der würzige Kartoffelauflauf mit Speck und Lauch ist Comfort Food par excellence. „Aber wir interpretieren die Klassiker neu”, erklärt Koch Michel Reuter vom Restaurant „Saartisch” in Saarlouis. „Dibbelabbes mit Wildkräutern und Ziegenkäse. Lyoner-Parfait mit eingelegtem Gemüse. Gebeizter Rehrücken statt Schwenkbraten.”

Von der Brasserie zum Sternetempel

Die kulinarische Bandbreite ist beeindruckend:

1. Die Traditionsküche

Gasthaus Zur Saarschleife
Hier gibt’s deftige Hausmannskost: Schwenkbraten, Hoorische (Kartoffelpuffer), Saumagen nach Familienrezept. Authentisch, ehrlich, lecker.

2. Die Kreativküche

Restaurant „Saartisch”
Michels Experimentierfreude kennt keine Grenzen: Sauerbraten-Ravioli, Viez-Sorbet, Rote-Beete-Carpaccio mit geräuchertem Aal. Regionale Zutaten, überraschende Kombinationen.

3. Die Sterneküche

„La Petite Vauban” (1 Michelin-Stern)
Hier kocht Sophie Laurent französisch-saarländische Fusion. Ihr Signature Dish: Confierter Saarhunsrück-Truthahn mit Kastanien-Püree und Rotkohl-Espuma. Preisniveau gehoben, aber das Erlebnis wert.

Die Zutaten: Lokal first

“Warum Spargel aus Peru importieren, wenn der Bliesgau-Spargel der beste ist?”

– Sophie Laurent, Sterneköchin

Fast alle Top-Restaurants setzen auf regionale Lieferanten:

  • Gemüse vom Blieshof in Ommersheim
  • Fleisch von Weiderindern aus Wallerfangen
  • Forellen aus der Prims
  • Käse aus der Hofkäserei Braun
  • Wein von der Saar (ja, es gibt saarländischen Wein!)

Geheimtipp: Der Genussweg

Der neu ausgeschilderte „Saarlouis Genussweg” (12 km Rundweg) verbindet zehn gastronomische Stationen:

  1. Käserei Braun (Verkostung)
  2. Viezkelterei Bellefontaine
  3. Forellenhof Prims (eigener Räucherofen)
  4. Obsthof Weber (Edelbrände)
  5. Bio-Bäckerei Stein (Holzofen)

Die Tour ist auch mit dem Rad machbar und endet (natürlich!) in einem der Restaurants in Saarlouis.

Kulinarische Events 2026

  • März: Viezfest & Kulinarikmarkt
  • Juni: „Tischlein deck dich” – Open-Air-Dinner am Großen Markt
  • September: Saarländische Gourmetwoche (Partnerrestaurants)
  • November: Wildwochen in allen teilnehmenden Restaurants

Für Feinschmecker

Tipp 1: Das Restaurant „Saartisch” bietet jeden ersten Freitag im Monat ein „Überraschungsmenü” (48€, 5 Gänge) – ohne Karte, Chef’s Choice.
Tipp 2: Die Markthalle Saarlouis hat samstags einen Food-Court mit wechselnden Gastköchen.
Tipp 3: Für Weinliebhaber: Die Vinothek „SaarWein” führt über 100 regionale Weine.